Action Painting: Bringing Art to the Trains
Street Art ist wohl, wenn man nicht zu den wenigen anerkannten und dadurch privilegierten, in Galerien ausstellenden Künstlern gehört, eine der vergänglichsten Kunstformen, die es gibt, insbesondere, wenn man Züge bemalt.
Oft schon wenige Stunden nach der Anfertigung werden die Malereien entfernt, wobei meiner Beobachtung nach seltsamerweise die schlecht ausgeführten Tags untalentierter Möchtergern-Graffitikünstler meist am längsten aushalten – vielleicht, weil sie aufgrund ihrer oft eher kleinen Grösse länger unbemerkt bleiben.
Grossflächig ausgeführte Kunstwerke haben es da schwerer, und so bleibt die Fotografie als Zeugnis des längst per Lösungsmittel entschwundenen Kunstwerks.
Im Buch Action Painting: Bringing Art to the Trains werden einige der schönsten Bilder aus der europäischen Zugbemalungsszene versammelt.
Vor 25 Jahren entfachte das legendäre Buch „Subway Art“ auf dieser Seite des Atlantiks ein Feuer, das sich in einen Flächenbrand verwandelt hat. Während in New York Graffiti auf den U-Bahnen ausstarb, blühte es auf Europas Zügen auf, hat sich bald nicht nur stilistisch von seinen amerikanischen Vorbildern befreit und die unterschiedlichsten Ausdrucksformen hervorgebracht. Viele, die ihre erste Begegnung mit Kunst und Typografie in den Zugdepots hatten, sind heute einflussreiche Artdirektoren oder stellen ihre Arbeiten weltweit in Galerien aus. Einige Arbeiten erzielen dabei sogar Preise, die die einst in Rechnung gestellten Reinigungskosten um ein Vielfaches übersteigen.
Bemalte Züge rollen von einem Ende der Stadt zum andern und sind nicht statisch wie eine bemalte Wand. Genau hier liegt der Schwerpunkt des vorliegenden Buches, im Gegensatz zu den unzähligen anderen Publikationen zum Thema „Graffiti“. Diese Interaktion zwischen anonymem Künstler und seinem Publikum am Bahnsteig, ja, der Stadt an sich, machen die Werke so einzigartig.



(via Juxtapoz)
- A is For awesome! Das Alphabet von Paul Thurby
Ich liebe es, wenn Künstler ihre Arbeiten unter ein Motto stellen und eine zusammenhängende Serie produzieren… - Venedig von oben
Absolut wahnsinnige Luftaufnahmen von Venedig von Dan Kitwood. Wie man auf die irrsinnige, aber coole Idee kommt, eine Stadt so einfach mitten im Wasser zu bauen, ist mir ein Rätsel. Wenn ich nicht wüsste, daß es sich um eine real existierende Stadt handelt, ich würde wahrscheinlich auf ein Videospiel oder eine Mittelalter-Version von Waterworld tippen. (via Black - .tiff
.tiff ist nicht nur eine hochsympathische Game-Bloggerin, die die coolsten Sachen oft als Erste hat, sondern zudem, wie ich komischerweise erst jüngst feststellte, eine begabte Illustratorin. In ihrem Flickr-Stream finden sich in den letzten Tagen einige mit Practice Drawing überschriebene Arbeiten. Ich wäre froh, wenn meine Übungen so gut aussähen. - New Era XC
Mützen- und Kappenspezialist New Era feiert dieses Jahr den 90. Geburtstag und hat anlässlich dieses noch nicht hundertprozentig runden Jubiläums das Designprojekt New Era XC ins Leben gerufen. 90 Absolventen der renommiertesten Designschulen Europas (unter Anderem UdK Berlin) durften ihrer Kreativität bei der Gestaltung eines Kappenmodells freien Lauf lassen. Eine hochkarätige Jury um den legendären britischen - Aled Lewis: LucasArts Art
Aled Lewis wird hier zum Stammgast, was nicht weiter verwundern sollte, pixelierte Artworks sind mir ja immer willkommen. Hier kommen einige neue Arbeiten für die iam8bit art show, in denen bekannte Gemälde mit Klassikern aus der LucasArts Abenteuerschmiede gepaart werden. Grosse Klasse. (via .tiff)





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