Mareen Fischinger: Inszenierte Fotografie
Die Düsseldorfer Fotografin Mareen Fischinger hat für Ihre Diplomarbeit im Fach
Kommunikationsdesign das Projekt Inszenierte Fotografie durchgeführt. Fotografiert wurden fünf Szenen, in denen Menschen an einem Wendepunkt stehen, sich etwas in ihrem Leben bewegt.
Besonder ansprechend ist die hochkünstliche, hypereelle Wirkung der Bilder, die neben der Ausleuchtung auch durch nachträgliche Bearbeitung in Photoshop hervorgerufen wurde.
Damit jedem Detail im Bild die gleiche Wichtigkeit verliehen wird, soll sich die Schärfe im Bild über die gesamte Tiefe ziehen. Dies wird durch eine kleine Blende, teilweise Langzeitbelichtung der ganzen Szenerie und die nachträgliche Montage mehrerer digitaler Negative erreicht. Ein kurzer Schärfenbereich würde eine weiche Stimmung erzeugen und den Fokus auf bestimmte Stellen legen, die somit als wichtig herausgehoben wirkten. Stattdessen garantiert eine hyperrealistische Anmutung die stilisiert-technische Starrheit einer unbewegten Totalen wie im modernen Spielfilm.


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[...] Mareen Fischinger via Diskursdisko. [...]
[...] In ihrer Diplomarbeit inszeniert Mareen Fischinger fünf Szenen in denen Menschen an einem Wendepunkt stehen, “in denen das Alltägliche zum Nicht-Alltäglichen wird”. Alle von ihren Bilder erzählen eine Geschichte und laden zum Interpretieren ein. Damit der Fokus dabei auf dem gesamten Geschehen bleibt wurde mit einer speziellen Technik die Schärfe im Bild über die gesamte Tiefe gezogen. Das ist auch der Grund warum man sich die Bilder auf jeden Fall in der Originalgröße (2400 x 1600) ansehen sollte. (via) [...]