Mareen Fischinger: Inszenierte Fotografie
Die Düsseldorfer Fotografin Mareen Fischinger hat für Ihre Diplomarbeit im Fach
Kommunikationsdesign das Projekt Inszenierte Fotografie durchgeführt. Fotografiert wurden fünf Szenen, in denen Menschen an einem Wendepunkt stehen, sich etwas in ihrem Leben bewegt.
Besonder ansprechend ist die hochkünstliche, hypereelle Wirkung der Bilder, die neben der Ausleuchtung auch durch nachträgliche Bearbeitung in Photoshop hervorgerufen wurde.
Damit jedem Detail im Bild die gleiche Wichtigkeit verliehen wird, soll sich die Schärfe im Bild über die gesamte Tiefe ziehen. Dies wird durch eine kleine Blende, teilweise Langzeitbelichtung der ganzen Szenerie und die nachträgliche Montage mehrerer digitaler Negative erreicht. Ein kurzer Schärfenbereich würde eine weiche Stimmung erzeugen und den Fokus auf bestimmte Stellen legen, die somit als wichtig herausgehoben wirkten. Stattdessen garantiert eine hyperrealistische Anmutung die stilisiert-technische Starrheit einer unbewegten Totalen wie im modernen Spielfilm.


- Koki Tanaka: Meditative Videos
Merkwürdig beruhigende Videomeditationen über alltägliche Geschehnisse, Objekte und triviale Zusammenhänge von Koki Tanaka. Ich könnte mir den ganzen Tag ansehen, wie Wasser von einer Herdplatte wegbrutzelt. (via Spreeblick)
- Paper beats Internet
Ich habe eben meine neue Lieblingsinternetseite entdeckt: Paper beats Internet ist ein am Ontario College of Art and Design erstelltes, vollständig handgemachtes Sozialnetzwerk.
- L-E-D-LED-L-ED
Die Installation L-E-D-LED-L-ED von dilight besteht aus an Drähten angebrachten LED-Perlen, die Berührungsempfindlich reagieren…
- Brett Amory: Gemälde
Mir gefällt ausgesprochen gut, wie Brett Amory in seinen Bildern detailliert ausgearbeitete Figuren auf groben, flächig ausgepinselten Hintergründen platziert…
- Tilt-Shift Videos von Keith Loutit
Keith Loutit dreht absolut unglaubliche Videos, in denen Landschaften wirken wie Modelle und Menschen wie animierte Puppen. Dieser Effekt wird durch eine gekonnte Kombination von Time-Lapse und der Tilt-Shift-Technik hervorgerufen. Mehr als sehenswert!





[...] Mareen Fischinger via Diskursdisko. [...]
[...] In ihrer Diplomarbeit inszeniert Mareen Fischinger fünf Szenen in denen Menschen an einem Wendepunkt stehen, “in denen das Alltägliche zum Nicht-Alltäglichen wird”. Alle von ihren Bilder erzählen eine Geschichte und laden zum Interpretieren ein. Damit der Fokus dabei auf dem gesamten Geschehen bleibt wurde mit einer speziellen Technik die Schärfe im Bild über die gesamte Tiefe gezogen. Das ist auch der Grund warum man sich die Bilder auf jeden Fall in der Originalgröße (2400 x 1600) ansehen sollte. (via) [...]