Eine Uhr aus Kühlschrankmagneten

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Wenn man viel zu tun hat, ist es oftmals nicht unbedingt einfach, alles unter einen Hut und in einigermassen geordnete Bahnen zu bringen – mancheiner schwört auf GTD, andere kleistern sich alles mit Post-Its zu, ich selbst versuche, eine Mischung aus iCal, Email-Notizen und purer Verzweiflung zu optimieren.

Alles schön und gut, aber letztlich hängt der Erfolg dieser Methoden davon ab, daß man sich die Notizen, die man gemacht hat, eben auch ansieht, was zumindest ich als Weltklasse-Prokrastinator meist ganz gut auf später zu verschieben weiss. Viel später.

Das südamerikanische Industriedesignstudio Designplus hat da eine praktische Lösung auf Lager: eine Uhr, die komplett aus mit Piktogrammen versehenen Kühlschrankmagneten besteht, mittels derer man den geplanten Tagesablauf markieren kann — am Kühlschrank, den man ja meist im Verlauf eines durchschnittlichen Morgens mehrfach sieht.

Leider konnte ich bislang allerdings keine Bezugsquelle ausmachen — vielleicht weiss ja ein Leser mehr?

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(via Designboom)

Vincent Wilkie hat diesen tollen Beitrag verfasst. In seiner Freizeit ist er Musiker, Webdesigner und DJ.

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