Filmplakate aus Ghana

Filmplakate aus Ländern, die nicht ganz so von der westlichen Popkultur geprägt sind, wie wir es hier in Old Europe gewohnt sind, können manchmal auf den ersten Blick etwas seltsam wirken. Vor einiger Zeit hatte ich schon mal auf diese russischen Star Wars-Plakate hingewiesen, heute fand ich via Boing Boing einen Hinweis auf eine nicht ganz neue, aber deswegen nicht weniger fabelhafte Galerie mit Filmplakaten aus Ghana bei Ephemera Assemblyman — im übrigen ein Blog, das sofort in meinem RSS-Reader gelandet ist.

Die Plakate werfen einige Fragen auf: inwieweit spielt ein riesiger Fisch eine Rolle in The Spy Who Loved Me? Warum spielt Princess Anne bei Cujo mit? Handelt es sich beim Protagonisten von Demonic Toys etwa um Michael Jackson?

In the 1980s video cassette technology made it possible for “mobile cinema” operators in Ghana to travel from town to town and village to village creating temporary cinemas. The touring film group would create a theatre by hooking up a TV and VCR onto a portable generator and playing the films for the people to see.
In order to promote these showings, artists were hired to paint large posters of the films (usually on used canvas flour sacks). The artists were given the artistic freedom to paint the posters as they desired – often adding elements that weren’t in the actual films, or without even having seen the movies.

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Vincent Wilkie hat diesen tollen Beitrag verfasst. In seiner Freizeit ist er Musiker, Webdesigner und DJ.

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