2009: Der heisse Scheiss — Music Edition

Guten Tag, meine Damen und Herren, und herzlich willkommen im neuen Jahrzehnt.
Es hat sich ja mittlerweile in der Nerdosphäre als Tradition eingebürgert, zum Jahresende allerlei Bestenlisten mit 100%-hinterher-ist-man-immer-schlauer in die Web 3.0-Welt hinauszupfeffern, denn hinterher ist man tatsächlich schlauer, was allerdings mehr mit Kausalität als mit Redewendungen zu tun hat.
Ich will mich diesem Tun natürlich nicht verweigern, schliesslich sind Listen eine tolle Sache, und so langweile ich euch heute, hier und jetzt mit einer Statistik darüber, welche im Jahr 2009 veröffentlichten popularmusikalischen Alben am häufigsten mein iTunes zum rotieren und mich zum rocken brachten. Wer das doof findet, muss nicht weiterlesen, sondern zieht über Los, kassiert kein Preisgeld und wartet auf den nächsten Beitrag, denn der kommt bestimmt.
Hier also ohne weitere Umschweife und Fabuliererei diejenigen ‘09er Schallplatten, die ganz offensichtlich mein Herz am meistesten erfreuten. Allesamt natürlich zumindest zum Reinhören wärmstens empfohlen.
Was waren eure Hits ‘09?
Animal Collective — Merriweather Post Pavilion
Grizzly Bear — Veckatimest
Miike Snow — Miike Snow
Neon Indian — Psychic Chasms
Charles Spearin — The Happiness Project
The Antlers — Hospice
Passion Pit — Manners
Harlem Shakes — Technicolor Health
Bibio — Ambivalence Avenue
Calvin Harris — Ready For The Weekend
Blakroc — Blakroc
The BPA — I Think We’re Gonna Need A Bigger Boat
Doom — Born Like This
Deastro — Moondagger
Girls — Album
N.A.S.A. — The Spirit Of Apollo
Atlas Sound — Logos
La Roux — La Roux
Mew — No More Stories Are Told Today, I’m Sorry, They Washed Away, No More Stories, The World Is Grey, I’m Tired, Let’s Wash Away
Sunset — Gold Dissolves To Gray
White Denim — Fits
The Slew — 100%
- Charles Spearin – The Happiness Project
Charles Spearin, kanadischer Musiker und Mitglied unter anderem des Broken Social Scene - Kollektivs, veröffentlicht mit The Happiness Project ein sehr interessantes und mehr als hörenswertes Album. Über den Zeitraum eines Jahres hat Spearin seine Nachbarn in Toronto zum Thema Glück interviewt und die Sprachmelodien und -rhythmen der daraus resultierenden Tonaufnahmen als Grundlage für die Songs von
- Musik zum Wochenende: Blakroc (II)
Den ersten durch Vorfreude ausgelösten Schlaganfall habe ich hier schon bekommen — nun ist es nur noch eine Woche hin, bis das Debutalbum von Blakroc erscheint…
- Emoji Dick
Wenn es etwas gibt, worauf ich mein Leben lang gewartet habe, dann ist es eine Fassung von Moby Dick, die von Amazon’s Mechanical Turks in japanische Emoji übersetzt wurde. Nicht. Dennoch würde ich mich freuen, wenn es Fred Benenson gelänge, via Kickstarter die 3500 $ aufzutreiben, die zur Umsetzung des Projektes nötig sind, denn die Welt ist
- Musik zum Wochenende: La Roux
Das ist Popmusik, wie ich sie mir wünsche. Fünfhundert Fantastilliarden Briten können sich nicht irren.
- Friendnik
Friendnik ist ein kostenloser neuer Dienst, bei dem Du siehst, wo Deine Freunde online registriert sind. Man könnte es wohl auch als Online-Adressbuch beschreiben: ein zentraler Ort, der zeigt, bei welchen Diensten oder Websites Deine Freunde registriert sind. Wenn Freunde neue Links zu ihrem Profil hinzufügen, wird Dein Adressbuch automagisch aktualisiert… Ihr könnt ein Profil erstellen, um





Also zu meinen Highlights gehört auch auf jedenfall das Album und auch die EP von Animal Collective. Ich freue mich schon ohne Ende auf das visuelle Album das demnächst aufschlagen soll.
die letzte animal collective gehört
defintiv für mich auch zu den
highlights des jahres!
eine ergänzung von meiner seite:
bill callahan – sometimes we were an eagle
sehr bewegend!
http://www.lastfm.de/music/Bill+Callahan
Stimmt, Bill Callahan ist auch echt sowas von knapp an der Liste vorbeigeschlittert. Sehr schönes Album.
helgi jonsson – for the rest of my childhood fand ich sehr gut.
hattest du glaub ich auch mal in den weekend-tipps!
[...] bieten mit ihrer Ostereier-Version von Michel aus Lönneberga den Gegenentwurf. Brother Sport, vom 2009er Album des Jahres (laut Diskursdisko) Merriweather Post [...]