Waldorfschulen sind Schulen, die nach der Waldorfpädagogik unterrichten, welche auf der anthroposophischen Menschenkunde von Rudolf Steiner basiert. Sie sind in Deutschland staatlich genehmigte oder anerkannte Ersatzschulen in freier Trägerschaft und werden seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch in anderen Ländern aufgebaut. Die meisten Waldorfschulen gibt es in Deutschland, gefolgt von den USA und den Niederlanden. Es gibt auch Waldorfschulen in anderen Ländern wie der Schweiz, Österreich, Estland und Russland.

Es gibt weltweit 1214 Waldorfschulen. Die meisten davon befinden sich in Deutschland, gefolgt von den USA und den Niederlanden. In der Schweiz gibt es 32 und in Österreich 21 Waldorfschulen. Estland hat die meisten Waldorfschulen im Verhältnis zur Einwohnerzahl und in Russland entstanden nach dem Ende der Sowjetunion 20 Waldorfschulen.

Geschichte

Die Waldorfschule entstand in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg und ist basiert auf der Anthroposophie. Sie wurde im Jahr 1919 von Emil Molt, Direktor der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik und Rudolf Steiner gegründet. Steiner, der bereits früher über Erziehung und Schulfragen geschrieben hatte, übernahm die Ausbildung und Beratung des Lehrerkollegiums. Die Schule hatte von Anfang an eine koedukative Erziehung und war die erste Einheits- bzw. Gesamtschule Deutschlands. Im Laufe der Jahre wurden weltweit weitere Waldorfschulen und -kindergärten gegründet, wie beispielsweise 1921 in Dornach, 1922 in Wandsbek und 1928 in New York.

Die Waldorfschule entstand 1919 in Deutschland auf Anregung von Emil Molt, Direktor der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik. Sie basiert auf der anthroposophischen Menschenkunde von Rudolf Steiner, der die Schule auch beriet und spiritus rector war. Waldorfschulen wurden in den folgenden Jahren auch in anderen Ländern aufgebaut. Während der Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland wurden alle Waldorfschulen „allmählich erstickt“, es gab ein Verbot neuer erster Klassen und die Anthroposophische Gesellschaft wurde verboten. Viele Schulen wurden geschlossen und nur wenige in der Schweiz, Großbritannien und den USA sowie einige kleine Schulen in anderen Ländern arbeiteten weiter.

Die Waldorfschule entstand in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg und beruht auf der anthroposophischen Menschenkunde von Rudolf Steiner. Während des Nationalsozialismus wurden alle Waldorfschulen im Deutschen Reich „allmählich erstickt“ und die Anthroposophische Gesellschaft verboten. Nach dem Zweiten Weltkrieg eröffneten wieder einige deutsche Waldorfschulen und es kam bald zu Neugründungen. Im Wendejahr 1989 gab es 114 Schulen in Deutschland, im Rest Europas 224 und außerhalb Europas 107. Seitdem hat sich die Zahl der Waldorfschulen weltweit verdoppelt und es gibt jetzt über 1200 Schulen und 2000 Kindergärten weltweit.